Die Deklination ist eines der schwierigsten Kapitel
der deutschen Grammatik. Die Deklination drückt
die Beziehung der Objekte zueinander aus. Ob man Sätze,
die hinsichtlich der Deklination nicht korrekt sind,
noch versteht, ist von Fall zu Fall verschieden. Konstruieren
wir mal für die drei Fälle (Akkusativ, Dativ,
Genitiv) jeweils drei Sätze und prüfen, wie
unverständlich das Ganze wird.
| Akkusativ
(Wen sehe ich ?) |
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Ich
sehe du.
Ich sehe dir.
Ich sehe dich. |
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| Dativ
(Wem schenke ich das Haus ?) |
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Ich schenke
du das Haus.
Ich schenke dich
das Haus.
Ich schenke dir
das Haus. |
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| Genitiv
(Wessen Tür hat er eingeschlagen ?) |
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Er hat mit
der Axt die Türen die
Häuser eingeschlagen.
Er hat mit der Axt die Türen den
Häusern eingeschlagen.
Er hat mit der Axt
die Türen der
Häuser eingeschlagen. |
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Wir sehen also, dass die Verwendung des jeweils richtigen
Falles (die rot markierten Sätze) dem Verständnis
dienlich ist. Wir sehen auch, dass die Beziehung der
Objekte zueinander über die Deklination geklärt
wird.
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